salatmaier, senf 2

Schlimmer, geht immer. So tönt es aus dem Gesundheitshysterium – oder war es das Gesundheitsministerium? Weiß nicht mehr genau. Täglich prasselt den ganzen Tag Coronapropaganda in irgendeiner Form auf den Bürger, der nur sein Leben leben will, seiner Arbeit nachgehen will, seinen Garten bepflanzen will, ein. Der Portisch ließ sich impfen. Na, waudibauz! Der Sepp Forcher auch! Na, wen das nicht überzeugt, dem ist nicht mehr zu helfen. Der Kanzler ließ sich noch nicht impfen. Im Gegenteil! Er flog zum geimpften Netanjahu, um sich Tipps zu holen, wie man mit Leuten, die noch zögerlich sind bei der Impfung  – die sich also nicht mal vom Sepp Forcher überzeugen lassen – umgehen kann. Wenn man ein bisschen einen Draht zu Israel hat, dann ahnt man, uns droht Beklemmendes! Berufsverbote haben wir schon, dazu hätt der Kanzler nicht nach Jerusalem fliegen und sich, ohne Mindestabstand, vom Netanjahu die Skyline der Stadt erklären lassen müssen. OK – Fußfessel  für Einreisende – laut israelischem Euphemismus, ist das netter, als die ganze Zeit in einem stinkigen Quasihotel ohne Mindeststandard eingesperrt zu sein. So betrachtet, stimmt das sogar. Allerdings könnte man auch Leute gar nicht einsperren. Mitnichten! Was ist bloß in den Bibi gefahren? Der Teufel? Nun – was immer es ist, er teilt es jetzt mit unserem Kanzler, der im Notfall einen Alleingang machen will. Na, supi! Sogar die Merkel wird im August im Merkel-ini (kurz für Merkels Badeanzug) am Strand gesehen werden, nur wir armen Össischweine werden hinter Mauern schwitzen und das Tageslicht nicht mehr erblicken, weil zwar unser Finanzminister nicht zählen kann, dafür aber unser Gesundheitshysteriker um so mehr: Wie weiland ein anderer Österreicher in Jerusalem das Studium der Zahlen der bald Dahinzusiechenden als seine Lieblingsbeschäftigung ausgab, so liebt es unser Rudi, täglich die Inzidenzien und PCR Wiedergängerzahlen schon zum Frühstück zu vergenusswurzeln. Ja, ja! Die Macht der Zahlen… Ich befürcht, wir nähern uns einem dicken Ende.

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