salatmaier 589, zwischenbericht corona

Zuerst kam Gretl, dann kam Corona.
Als Corona kam, kam der DDR-Kommunismus light, dann immer schwerer.
Als die Impfung nahte, war das Ziel zum Greifen nahe: die totale Kontrolle der Bürger.
Als die Schlafschafbürger dann auch aufwachten, sagten sie „Heh? Wo sind wir denn hier? Gar in der DDR Diktatur?“ und sie hielten weiterhin schön den Mund und legten sich wieder schlafen. Außer am Sonntag, der zum Tag der heiligen Corona erkoren worden war, da mussten sie zum Corona-Parteitag, denn, dem Coronapriester Anschober bei seinen langen, langweiligen, langschweifigen Reden zuhören, war ja Pflicht. Schön war, dass er zumindest immer ein buntes Taferl zur Erläuterung mit hatte. Man verstand zwar nix, aber die Farben auf den Täfelchen brachten etwas Abwechslung in die sanft  gesäuselten  Sinnlosschwafeleien. Wenn dann der unbestechliche Nehammer auftrat und geraden Auges in die Kamera blickte, die Hand auf der Waffe am Gürtel, die Stimme blechern wie sein Sherrifsstern, dann wurde es für die Bevölkerung zackig , ehe der eingesetzte Kardinal Kurz mit gefalteten Händen den Wochenplan vorlas und den vorläufigen Segen sprach, aber nur für die, die spurten. Und alles geschah hinter Masken, damit es nicht so offensichtlich war für die Schlafschafe.
Die Aufmüpfigen waren dieweilen in Hohenschönhausen, solange sie es überlebten…

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