salatmaier 529, ehre

 also, so was! wo leben wir denn mittlerweile!

was ist denn, meine liebe?

der tatbestand der „majestätsbeleidigung“ ist praktisch wieder eingesetzt, und das ganz ohne majestät.

was meinst jetzt genau?

ein wutbürger hat unseren lieben, wunderbaren, voll-kompetenten, super-agierenden, einmalig gscheiten gesundheitsminister anschober in einem öffentlichen posting einen „volltrottel“ genannt. jetzt muss er 500 euro strafe zahlen.

wenn es 500 euro kostet, seine majestät den gesundheitsminister einen volltrottel zu nennen, wieviel kostet es dann, wenn man den nehammer einen „richtigen volltrottel“ nennen täte, nicht, dass ich ihn so nenne, ich frage nur?

der nehammer ist nicht so umgänglich, der kostet sicher tausend, aber dafür kriegst du dann den strafzettel von einem durchgegenderten politzisten oder polizistinnen.

übrigens: jetzt darfst über unseren bundespräsi nix mehr sagen, sag ich dir, das wird sonst teuer. kostet wahrscheinlich das doppelte vom nehammer, sogar wenn du ihn nur ein „trotterl“ nennen tätest. ist ja seine majestät der bundespräsi.

einzig die ausländer trump, johnson und putin können wir noch alles nennen.

das ist eben wahre demokratie!

4 Antworten auf “salatmaier 529, ehre”

  1. Liebe Mia,
    die Preise werden vermutlich nicht so niedrig bleiben. Bei der Menge, in der jetzt Geld gedruckt wird, ohne eine Warendecke zu haben, können Sie vermutlich in ein paar Jahren noch ein paar Nullen ranhängen.

    PS: auch wenn mir das Thema Corona inzwischen zum Hals raushängt, habe ich mir gerade in Ruhe die letzte Talk im Hangar 7 – Folge angesehen. War wieder gut moderiert und naturgemäß sehr kontrovers.
    LG Rainer

    1. Lieber Rainer,
      dabei haben wir eh schon so viele Nullen im Finanzministerium….
      ja, diese Sendung hab ich auch gesehen. Man muss sich festhalten. Aber der Fleischacker hats am Ende super zusammengefasst: es scheint, dass die Coronakritiker wesentlich toleranter sind, als die Coronafanatiker. Recht so.
      D

  2. Liebe Mia,
    genau das Gleiche habe ich bei der Zusammenfassung auch gedacht.
    Mit „Der Staat an seinen Grenzen“ bin ich durch. T. Sarrazin hat sehr gut analysiert und auch Lösungsansätze für die Migrationsproblematik aufgezeigt. Es wird aber in Deutschland nicht zu solchen Lösungen kommen, weil der politische Wille nicht vorhanden ist. Jetzt lese ich „Zunkunft? China!“. Möglicherweise sind die Chinesen ja schlauer als wir mit ihrer staatskapitalistischen Diktatur. Klassischer Kommunismus ist das jedenfalls nicht, was die da machen.
    LG Rainer

    1. Ja, lieber Rainer,
      es könnte einem Angst und Bange werden, gäbe es keine Satire, mit der man manchmal wenigstens, die tollgewordene Obrigkeit auf die Schippe nehmen kann.
      Die Butterseite bei einem kleinen blog wie meinem ist, dass ich noch sagen/schreiben kann, was ich will (mehr oder weniger).
      Bleiben Sie mir gewogen, wer Salatmaier liest braucht kein Chinesisch…
      LG
      Ihr Salat

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