salatmaier 339, Tag der Trauer

Werte Leser!

Angesichts des absoluten Irrsinns, der momentan in der Welt vor sich geht, bleibt mir – obwohl hartgesotten – das Lachen im Halse stecken.

Ich nenne heute einen Tag der Trauer. Geschäfte wurden geplündert, Autos ein Brand gesteckt, Menschen verprügelt, oder auch mit Benzin überschüttet und angezündet. Alles in den letzten Tagen. Statuen werden und wurden zerbrochen. Jemand verlangt, dass man die Pyramiden abreißt, weil von Sklaven erbaut. Filme werden verboten und Bücher verbrannt. Sogar Winston Churchill war dran.

Ich trauere. Wir sind an einem Tiefpunkt der menschlichen Psyche angekommen – am Rande des Wahnsinns. Ich mache mich nicht lustig. Es erscheint mir tatsächlich so, als hätten die Wahnsinnigen dieser Welt – die aus dem Irrenhaus Entflohenen – die Terrorherrschaft an vielen Orten der Welt übernommen. Ich weine um mein Europa und um mein Amerika, das ich von Kindesbeinen an geliebt habe.

Eine anything-goes-Gesellschaft, wie unsere immer schneller geworden ist und noch wird, ist zu allem fähig. Wir sollten uns vorsehen und auch immer wieder umsehen. Beides tut not und gut in diesen Zeiten.

Alles Gute Ihnen und Ihren Familien und bleiben Sie mir gewogen! Ihre Mia Salatmaier

3 Antworten auf “salatmaier 339, Tag der Trauer”

  1. Werte Frau Salatmaier,
    am Anfang des Artikels beschreiben Sie die Auswirkungen, wenn gesellschaftlich benachteiligte Personengruppen gegen Menschen, die in der Gesellschaft bestehen können und deren Sachen vorgehen. Sie hassen alle, denen es besser als ihnen selbst geht und stellen nicht die Frage, warum das so ist. Im Ergebnis würden sie feststellen, dass die Erfolgreichen dafür gelernt und gearbeitet haben und dadurch erfogreich wurden. Damit würden sie sich selbst die Schuld an ihrer Lage geben und das tun sie nicht. Es ist viel leichter, einem Staat oder erfolgreichen Mitmenschen die Schuld daran zu geben. Der Tod eines Schwarzen Schwerkriminellen ist jetzt der Anlass, wäre es nicht dazu gekommen, ist denen jeder andere Anlass genau so recht.
    Für mich hat die Zeit der Trauer schon vor vielen Jahren begonnen, als ehemalige RAF-Terroristen in die Regierungspolitik einzogen und damit Einfluss, nicht zuletzt auch auf die Besetzung von Posten in der Justiz, bekamen. Wenn in den Schulen nicht mehr Leistung, sondern linke Idelologie bestimmend ist und die Massenmedien diese täglich propagieren, ist klar dass linke Gewalt immer extremere Züge annimmt und vor allem, dass die gesellschaftliche Kritik daran immer mehr eingeschläfert wird.
    Auch Ihnen alles Gute und wie bisher viele gute Ideen für Ihre Artikel – und natürlich bleibe ich Ihnen gewogen.
    Rainer Berg

    1. Lieber Rainer Berg,
      Danke, dass Sie mir gewogen bleiben. Ich habe mit mir selbst gewettet, dass Sie aus der ehemaligen DDR sind und so ist es. Na ja, wegen Montana dachte ich mir das. „Erinnert“ mich irgendwie ans Erzgebirge.
      Einen ganz schönen Abend noch
      Ihr Salat, heute ein bisschen mit Kraut und Rüben…
      PS: Und darf ich Sie ermutigen, Leserbriefe zu schreiben. Etwas gegen den Wahnsinn zu setzen ist wichtig. Das ist auch mein Anliegen mit diesem blog. Gut, dass ich mich wieder erinnere.

  2. Liebe Frau Salatmaier,
    aus der DDR ist schon richtig, aber ich stamme aus Burg im Spreewald. Montana ist aus dem Latein ausgeborgt und steht für ‚Berg‘. Mit dem Namen gab’s schon einige Bands und jetzt eben auch meine Software.
    Etwas gegen den Wahnsinn zu tun ist schon wichtig, finde ich. Aber ich fürchte, die, die diese und andere Seiten wie z.B. achgut.com lesen sollten, tun es nicht; es könnte den ideologischen Unterbau beschädigen. Satire lese ich übrigens besonders gern. Dadurch stehen nicht nur Sie als Autorin über den Halbgöttern der Politik; Sie nehmen mich praktisch mit. Irgendwo habe ich mal gelesen: „Nur wer über den Dingen steht, kann sie belächeln“. Wer nicht über den Menschen steht, verliert die Gewalt über sie.
    Ich hatte auch mal auf meiner Webseite Medienkommentare, habe aber nach ein paar Monaten aufgegeben; der Andrang war zu groß.
    LG Rainer Berg

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