salatmaier 1618, die mutter kirche

also, das ist ja wieder was!

was denn, meine liebe?

da schreibt ein gewisser lohmann, dass das nein zur erhaltung des ungeborenen lebens keine probleme mit der kirchenbehörde nach sich ziehe, allerdings ein nein zur kirchensteuer schon. was sagt man dazu?

dazu sagt man: typisch kirche. haben wieder mal ihre prioritäten hintenrum, statt vornerum, aufgezäunt – wie so oft halt in den letzten 1700 Jahren…

2 Replies to “salatmaier 1618, die mutter kirche”

  1. Habe 2012 einen etwas sarkastischen Text zum Genderismus verfasst. ich habe damals arbeitslose Jugendliche in einer vom AMS beauftragten Firma gearbeitet und wir mussten dort einen Fernlehrkurs über Gendern machen, damit wir das machen durften. Mir ist dann spontan dieser Text aus der Tastatur gerutscht. Vielleicht kannst Du etwas damit anfangen. Für mich interessant, was ich damals geschrieben bzw. gesehen habe und wie das heute ausschaut:

    Liebe MännInnen und FrauEr!

    ManderInnen, es ischt Zeit. Oder sollte es heißen: BurschInnen und Weiberer? Echt klasse, die genderisierte deutsche Sprache. Wenn man wie ich in den 60er Jahren in der inzwischen umbenannten Hauptschule von Lehrern unterrichtet worden ist, die einen im praktischen Leben recht brauchbaren Stoff unterrichtet haben und uns nebenbei auch noch emotionale Intelligenz beigebracht haben, dann wissen die mit der ganzen Welt und doch praktisch mit niemanden vernetzten Mädels und Jungs gar nicht, was da mittlerweile verbrochen worden ist die man ihnen „angedeihen“ lässt. (Ein langer Satz, gelle.) Ich möchte hier noch einmal ausdrücklich meinen Dank an meine Lehrer aussprechen, auch wenn mal ein Büschel Haare fehlte. Sind nachgewachsen. Statt Mensch(en)(Innen) wird heute versucht brauchbare Industrie…er zu „erzeugen“. Die „deitsche“ Sprache wurde reformiert – wegen der Ausnahmen. Jetzt haben wir dafür andere Ausnahmen. Ergebnis: Hohe Kosten für die Anpassung. Das zweite Ergebnis: Valter versus Fielweiberei. Naja, ist ja nicht so schliem. Dafür können hunterd Prozend der Befölkerung sinerfasend lesen. Berut auf Ervarung in meinem lezden Beruf.

    Ich hab mal von jemanden gehört, dass wir in den 60er Jahren in der Schule gescheiter worden sind hat was mit dem Sputnik-Schock zu tun. Wer wissen will, was das ist, kann ja gooooogeln. Jetzt haben wir eine andere Zeit. Menschen mit Herz und Hirn sind gefährlich. Außer es geht um Gefühlsduselei gegen jeden Sachverstand und gegen Verstandeslösungen, die auch mit dem Herzen geprüft werden. Diese Gefühlsduselei nennt man dann Menschlichkeit.

    Ausdrücklich möchte ich hier festhalten, dass meine Ausführungen nicht gegen den Berufsstand der Lehrer, welche meiner Meinung nach harte Arbeit leisten, gerichtet sind. (Oops – es muss ja LehrerInnen heißen. Wären jedoch alle LehrerInnen weiblich, dann dürfte ich auch Lehrerinnen schreiben.) Die Fehler aber liegen viel tiefer. Wenn wir nicht anfangen, diese schrittweise zu korrigieren sehe ich für unsere Kinder und Enkel riesige Probleme kommen. Ich möchte jeden, der Kinder, Enkel und vielleicht sogar Urenkel hat auffordern Verantwortung zu übernehmen. Wer Nachhilfe braucht, kann sich ja die Lieder von Reinhard Mey anhören – YouTube sei Dank. Ich kann auch nicht sagen, dass durch den Genderwahn der Respekt der Männerwelt gegenüber den Frauen gestiegen ist. Eher verhält es sich proportional umgekehrt.

    Bevor mich jetzt die Sprachpolizei oder jemand Anders abholt, möchte ich noch ausdrücklich erwähnen, dass der ganze Text meine eigene Meinung ist – und eigene Meinung ist momentan ja noch erlaubt. Was davon Satire ist, überlasse ich den LeserInnen ;-). Wer den obigen Text ernst nimmt, der oder dem möchte ich sagen, dass er alles genau so ernst nehmen kann wie ein Versprechen (im doppelten Sinn des Wortes) der meisten Politiker. Der letzte Satz erschließt sich ebenfalls aus der Erfahrung des Verfassers. Beispiel: „Dieses Wasser wird nicht verkauft!“ (das Glas war übrigens leer 😉 ). Und jetzt soll mit Hurra TTIP durchgewunken werden!

    Einen Spruch möchte ich noch allen ans Herz legen: „Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein!“ von Voltaire. (Im Innviertel heißt das: I bin so froh, dass i froh bin, wenn i ned froh wa, was net anders 😉 ).

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