salatmaier 1365, Brief 3 – auf der Suche nach Anticorona

Liebe Leser und innen!

Heute nicht viel Neues an der ungarischen Coronafront. Traf mich mit einem ungarisch-österreichischem Lehrer/Schriftsteller, der meinte, dass die Ungarn entspannt umgehen mit Corona, weil sie ihrer Regierung vertrauen. Die Österreicher hingegen seien total überdreht, die eine, wie die andere Front.

Nun, nach einigem Nachdenken muss ich zugeben, ich stimme mit der Sicht auf die Österreicher nicht überein. Ich bin froh, dass es die MFG und andere Freiheitsbewegungen und Demonstrationen gibt. Und ich versuche noch zu ergründen, warum ein maskenfreudiger Ungar entspannt ist, ein maskenfreudiger Österreicher nicht, ebenso wenig wie ein maskenunfreudiger Österreicher. Aber vielleicht erschließt es sich mir noch. Man hat eh so wenig zum Nachdenken, also: endlich eine Gelegenheit! Ansonsten aber war die Begegnung durchaus interessant und auch lehrreich, wenn man sich für Ungarn interessiert und überlegt, vielleicht hierher zu ziehen. Zumindest mit den Sprachen Englisch wie Deutsch, scheint man schon mal nicht mehr auf dem falschen Dampfer zu dampfen.

Zumindest im Punkt meiner möglichen und dann doch nicht erfolgten Buchschreibung der Salatmaiers 1 -1365 kam ich weiter: Der Herr Schriftsteller machte mit dem Herrn Quasi-Verleger so gut wie die gleichen Erfahrungen wie ich. Spannend!

Herzlichst

Eure Salatmaierin

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