salatmaier 1268, weihnachten wie es leibt und lebt

und? wie wars am markt am heiligen abend?

na, gar viele hat man getroffen. den bartl, seine rosi, dem bartl seinen bertl und nicht zu vergessen, die mama mit den zwei mäderln, von denen die eine hochbegabt ist….

…und die andere eine niete.

          geh, sag doch sowas nicht. sie ist eh ein liebes mäderl…

…wenn auch ein bissi dumm. hat sie nicht wieder irgendeinen eklat geliefert, die kleine?

          nun, irgendwie ja und irgendwie nein.

wie ist das jetzt bitte zu verstehen?

den eklat lieferte der bertl, aber die kleine hat wieder über die stränge geschlagen.

so? erzähl doch mal.

also. wir haben uns alle unterhalten und der bertl sagte, dass am 25.  um 20 uhr 15 irgendein film läuft, den er sich ansehen möchte. da quakt die kleine dazwischen und sagt laut: nicht vergessen, um 20 uhr 10 spricht der bundespräsident zur nation. na, mehr hast nicht gebraucht. jetzt sagte der bartl, „auf den bundespräsident seine ansprache gibt er einen schaaß“. er hat wohl vergessen, dass kinder anwesend waren. jedenfalls brach die kleine daraufhin in tränen aus.

dacht ichs mir. und wars das?

iwo. dem bartl war das nicht geheuer. so meinte er, er wisse eh, dass man so was blödes nicht erwähnen soll.

woraufhin die kleine konterte, dass der präsident nichts blödes ist.

woraufhin der bartl konterte, er hat ja den „schaaß“ gemeint. aber wenn sie so weitermacht, kriegt sie ein jobangebot bei den grünen und dass er sie ab jetzt nur noch gutgretl nennen werde, so er sie jemals wieder trifft. daraufhin plärrte die gutgretl noch lauter, woraufhin ihr die standlerin einen lebkuchen schenkte und sagte: schau, der schaut aus wie unser bundespräsident. tust ihn halt nicht essen, sondern hängst ihn wo auf. und das wars.

mann, o mann! diese heilig-abend-markterlebnisse hören sich an wie die geschichten auf der weihnachtsseite der kronenzeitung. und ich hab immer geglaubt, die sind frei erfunden.

          na ja. man glaubt halt auch nicht jeden schaaß…

(in diesem Sinne – nachträglich: Fröhliche Weihnachten an alle treuen Leser! Ihr seid ein Geschenk für mich und mein Seelenheil! Vergelts Gott!

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