salatmaier 364, lückenminister

also, das gibts ja nicht! stell dir vor! unser finanzminister blüml hatte bei der gestrigen befragung im u-ausschuss 86 gedächtnislücken! 86 mal konnt er sich nicht erinnern, was er getan hat.

jetzt ist es klar, was passiert, wenn er geld verteilt. er hat vergessen, dass er am vortag schon mehr verteilt hat, als die republik überhaupt besitzt, drum verteilt er am nächsten tag noch mal so viel!

jedenfalls, die sozen klagen ihn jetzt, weil sie sagen, in einer zweijährigen amtszeit sich an 86 vorfälle nicht zu erinnern, nehmen sie ihm nicht ab.

so wie der beinand ist, vergisst er sicher auf den gerichtstermin…

salatmaier 363, wie nun?

mh.

was h-mhst du denn, meine liebe?

also, das versteh ich nicht. bisher durfte man ja die schwarzen amerikas nicht mal mehr schwarz nennen. und plötzlich schreit die ganze welt „schwarze leben sind wichtig“. verstehst du das?

na ja, nun darf man sie halt wieder schwarz nennen, aber nur auf englisch, also „black“.

soll man sie dann auf deutsch wieder schwarz nennen? oder lieber farbige?

also, farbige geht gar nicht, weil das ja auch wieder diskriminiert, weil es ja mehrere arten farbige in der welt gibt, nicht nur schwarze, was genau genommen keine farbe ist.

das ist ganz schön kompliziert. am besten ist, man redet nicht über sie.

             dann ignorierst du sie. nenn sie einfach „menschen“, so wie die medien.

dann sag ich also, „mensch“ hat den nobelpreis gewonnen, aber nicht „eine schwarze hat den nobelpreis gewonnen“. aber ist das nicht genau, was denen nicht passt? dass man die verdienste von schwarzen nicht genug würdigt?

hast recht. einerseits soll man ihre schwarzen verdienste würdigen, sie aber gleichzeitig nicht schwarz nennen, sie aber, noch weniger, nicht nennen.

jetzt kenn ich mich gar nicht mehr aus.

mh, ich auch nicht…

salatmaier 362, leben und tod

an was man im leben so alles hängt

ja, da ist der tod schon besser

wie meinst du das?

der tod ist die größte freiheit –

da hängt man nicht einmal mehr am leben

 

salatmaier 361 r, aus gegebenem anlass

 also, so was?

was denn?

es sollen alle wörter mit „mor“ im gesprochenen wort ausgemerzt werden, damit man nicht gegen pigmentierte diskriminiert. schreiben darf man sie aber noch, weil nicht ident.

aha. wie geht das?

nun, wörter wie „unmoralisch, morast, moräne, mordechai, mord, morsch, moral, morse und so weiter“ werden aus dem sprachschatz der gesprochenen sprache gestrichen.

und was sagt man dann, statt all dieser wörter?

das wissens noch nicht. es gibt einen wettbewerb. da kann man seine vorschläge einbringen.

aha. und was winkt dem gewinner?

eine reise in den deutschen bundestag zum abgeordneten willi ohr.

willi ohr?

ja, früher hieß er mohr, aber er ließ sich vor kurzem das m wegmachen.

wegen des rassismus. ich verstehe…

minidrama 7, parodie auf politikerinterview im öffentlich rechtlichen

Theater: Um 11 im FROTZL (mit Regieanweisungen)

Ort: IXI Operetten-Land , Hauptstadt

Thema: Interview im führenden Medienunternehmen des Landes mit dem zweitwichtigsten Amtsinhaber im Land.

Hauptdarsteller:

1: Interviewer des FROTZL– Bürxi (fürderhin mit B abgekürzt)

2.Interviewter Politiker– Koxi (fürderhin mit K abgekürzt)

  1. wenig beteiligte Zweitinterviewerin – Vexi (fürderhin mit V abgekürzt)

B: Einen wunderschönen, einmaligen, herrlichen, einladenden Sonntag in unserer Interviewsendung mit den harten Fragen (hüsteln, Bubenkichern mit Seitenblick zum großen Vorsitzenden K). Ich lege gleich los mit unserer ersten, sehr unangenehmen Frage: Wie geht es Ihnen, als Vize für fast nix, Herr Koxi? Wie stehen Sie dazu?

V: (Räusperlaut)

B: O, ich darf natürlich meine Kollegin – ähm, wie war doch Ihr allerwertester –

V: Vexi.

B: Ach ja, Frau Vexi, vom Klonenblatt, guten Tag. Und danke, dass Sie mit mir die mutigen Fragen stellen.

K(schießt los, noch ehe Vexi und Bürxi die Vorstellung beendet haben, die dadurch etwas untergeht). Wie Sie wissen, habe ich seit meinem Amtsbeginn alles richtig gemacht. Keine Fehler – aber, Hand aufs Herz, Herr. Bürxi, Sie wissen das besser als ich, wer macht keine Fehler (Bubenkichern, Seitenblick zu Bürxi).

B: Danke für die Beantwortung der ersten schwierigen Frage. Da fragte ich mich, wie gut wir das umschiffen werden können. Aber Ihr Mast ist nicht gebrochen. Immer ein Fels in der Brandung. Und nun: kommen wir zu Corona.

K: Das habe ich doch eben beantwortet.

B: (sichtlich peinlich betreten, dass er weiterfragen muss, sonst wäre das Interview schon wieder zu Ende). Ja, eh. Aber gestatten Sie mir noch diese kitzekleine Frage: Hat die Regierung nicht ein bisserl übers Ziel geschossen mit alle ihren Strafmaßnahmen? Anders gefragt: Hättma das nicht irgendwie ein wenig freundlicher machen können? – So, jetzt ist sie heraußen, die schwierige Frage. Uiuiui, das war hart!

K: Wie ich schon sagte. Kein Fehler unsererseits, wo doch der Herr Anxi so einen herausragend guten Job macht, der uns gleich hinter Neuseeland katapultierte. Das muss man sich mal vorstellen! Gleich hinter Neuseeland! Wissen Sie, wo Neuseeland liegt? (Bürxi: nicken, Kopfschütteln, hüsteln, Bubenkicherer, Seitenblick zum großen Vorsitzenden K) Es liegt nur einen Platz vor uns! Wenn das nicht was ist, dann weiß ich nicht, was einen Journalisten zufrieden stellen könnte. Und alle Fragen bezüglich Strafe und so, verorte ich beim IXI-Kanzler und den könnenS ja, von mir aus, gerne dazu befragen. Dazu sind Sie ja da!

B: (mit großen, leuchtenden Augen) Gleich hinter Neuseeland! Also, wir sind wieder wer! Das ist herausragend, großartig, super! Wenn ich das gewusst hätte, hätt ich gar nicht erst gefragt. Aber Sie wissen ja, ich frage, on behalf of unsere gebührenzahlenden Zuschauer. Die wollen ja auch was hören.

V (mischt sich ein): Im Namen der Zuschauer jetzt eine Frage. Was geschieht nun mit all den Strafen, die Bürger bekommen haben, obwohl sie das eh alles tun hätten haben können sollen dürfen, was sie getan haben. Wird das zurückerstattet?

K: Also, Gesetz muss Gesetz bleiben und was der Herr IXI-Gesundheitsminister erlässt muss ein Erlass des Gesundheitsministeriums bleiben. Und wenn der Unterrichtsminister etwas ex Katheder sagt, dann muss das eine ex Katheder Entscheidung samt Katheder-Rede des Unterrichtsministers bleiben. Und wenn der BK – (K lächelt verschmitzt) das ist meine geheime Abkürzung für unseren Bundeskanzler – etwas hinter der IXI-Plexi-Glasscheibe sagt, dann muss das Gesagte gesagt bleiben. Im Sinne aller Erlässe, Reden, Entscheidungen, Gesetze, hat die Regierung alles richtig gemacht. Und das muss so bleiben. (Bubenkichern Richtung Bürxi, der auf seinem Stuhl hin und her rutscht vor Peinlichkeit, weil er schon wieder eine unangenehme Frage stellen muss.)

B: Darf ich Sie um kürzere Antworten bitten? Sie wissen ja, wie furchtbar ungern ich als Journalist, Interviewte unterbreche. Das ist für mich immer ganz traumatisch, drum tue ich das nicht gerne (hüsteln, betretener unterwürfiger Blick zum großen Vorsitzenden K). Nach dem letzten Interview – ich glaub, es war mit unserem Bundespräsidenten – war ich vier Wochen im seelischen Krankenstand und meine Muttergesellschaft FROTZL musste mir ein Jahr lang den Seelendoktor zahlen, bis ich wieder halbwegs auf dem Damm war. Also, bitte, Herr IXI-VizeKoxi, halten Sie sich irgendwie ein bisserl kurz, aähm, kürzer, wenn das irgendwie in Ihr Konzept passen könnte, dann wäre das furchtbar nett von Ihnen und würde uns Journalisten sehr entspannen.

K: Na ja, man will ja nicht die Zuschauer zu kurz kommen lassen und alles gut fundiert beantworten.

B: Sie haben ja so recht! Aber bedenken Sie unsere Sendezeit. Viel Zeit ist da nicht für fundierte Antworten, weil doch unsere Fragen schon so fundiert sind, dass wir sie kaum unterbringen in der kurzen Sendezeit. Frau Vexi, Sie sind dran.

V: (beobachtete fasziniert das Geplänkel zwischen B und K, schaut etwas verdattert von B zu K und dann wieder von K zu B, ist dabei tief in Gedanken, um das, was hier abgeht zu begreifen). Was? Ich bin dran? O, jetzt habe ich doch glatt meine Frage vergessen. Entschuldigen Sie, wo ist sie denn? Die Frage… , die Frage der Fragen. Ach! Da ist mein Zettel. Also, Herr Koxi – mh, die Wirtschaft. Glauben Sie wir werden das Ding noch Mal hochkriegen? Ähm, auf Vordermann bringen. Ähm, was ist eigentlich die weibliche Form von Vordermann? Ist das Vorderfrau? Oder Vordertranse?

B: Ja, das ist eine ganz geile Frage. So ein Niveau hatten wir noch nie in unserer IXI-Politiker-Befragungssendung. Sie müssten das wissen, Herr VizeVixi, o je – haha, das mir so was passiert –, Herr VizeKoxi.

K: Na ja, man kann da nur sagen: veni-vidi-vixi. So ist das mit 13% in der Wählergunst. Wie Sie schon richtig feststellten, sind wir die klaren Gewinner des Wahlabends gewesen. Also, plädiere ich – ich meine, ich als Privatmann, nicht als Politiker – ich persönlich wäre für Vorderfrau. Sehen Sie, ich bin da großzügig. Es muss nicht alles ein Mann machen, obwohl ich ja selber einer bin (joviales kichern).

B: Zumindest so weit Sie wissen und man kann das ja nie genau wissen.

K: (schmunzelt, rutscht auf seinem Stuhl umher, zupft sein perfekt sitzendes Jackett zurecht, als säße es nicht richtig) Na ja, der Zeitgeist ist gut, und jeder Zeit ihren Geist. Ich sage Ihnen offen und ehrlich, wie ich nun mal bin: ich bin dafür.

B: Damit sind wir auch schon wieder am Ende unserer fundierten Sendung im Sinne unserer zwangsgebührenzahlenden Zuschauer. Ihnen einen schönen Sonntag, auch an Sie, Frau – wie war noch mal Ihr allerwertester –

V: (leicht säuerlich) Vexi. Hab ich eh schon gesagt.

B: Ach ja, vom Klonenblatt. Ja, den Dank auch an Sie und Ihren Allerwertesten. Auf Wiedersehen Herr Koxi, unser ViziVixi aus IXI Land. Einen schönen Tag noch, Ihnen an den Geräten.

salatmaier 360, der rechtsstaat

o je, oje!

             was ojest du denn, mein lieber?

da steht über stuttgart: wir werden mit allem, was uns der rechtsstaat zur verfügung stellt, die randalierer verfolgen und zur rechenschaft ziehen. so spricht der innenminister von baden-würtemberg.

             mit allem, was der rechtsstaat in deutschland zur verfügung stellt?

ja.

             oje…

salatmaier 359, grüne

hihi, der ist gut.

             was ist gut, mein lieber?

ein witziger ausspruch im netz, aber nicht politically correct.

             geh, lies vor! ich mag aussprüche, die nicht politicially correct sind.

da steht: laut einer aktuellen studie, ist der dritte grüne genau so blöd, wie die andern zwei.

na, der ist gut…

salatmaier 358, schwert

weißt du, was der gesagt hat?

wer?

der Jesus aus nazareth

ja, was sagte er denn?

er hat gesagt, ich bringe das schwert

na, das ist doch schön. endlich wer pro militär.

aber warum nennen sie ihn dann friedefürst?

das ist einfach: wer das schwert in der hand hält, hat die gewalt und dann kuschen alle andern und es ist friede. logo?

 

salatmaier 357, volksbegehren

sag mal, gehst du und unterschreibst das klimavolksbegehren?

spinnst? ich werd doch nicht für meine eigene steuererhöhung plädieren.

der van der bellen sagt, man soll hingehen und unterschreiben.

wenn der van der bellen dafür ist, dann  kann es nix gutes sein, weil der nie für die bürger ist. also, njet! ich unterschreibe nicht.

salatmaier 356, stuttgart

 mh  – was soll man da denken.

         bei was denn, meine liebe?

da steht in orf.at: menschen lieferten sich straßenschlachten mit der polizei in stuttgart. und jetzt frag ich mich, wer „menschen“ ist? das sagt ja nur, dass es keine tiere waren. aber sonst?

mh – vermutlich waren es keine rechten oder nazis, weil das würde man im orf klar deklarieren und genauestens für die nächsten wochen erläutern, mit allen möglichen verbindungen nach österreich in siebter generation.

ja und „black lives matter“, emanzen, lesben usw. warens auch nicht, weil auch die klar deklariert würden von den medien.

nicht nur klar deklariert, sondern auch bejubelt und gefeiert. daher waren es auch sicherlich keine gretajünger, weil sie ebenso benannt und gefeiert würden.

auf einer tonaufnahme sagte einer „isch hasse deutschland“.

         franzosen vielleicht? die können das deutsche ch nicht aussprechen.

warum sollten franzosen zu hunderten nach mitternacht in den straßen stuttgarts randalieren?

         schlechter service in deutschen restaurants, vielleicht?

geh, so ein schmarrn! bleibt noch irgendwer übrig?

         einheimische.

nie und nimmer. da wären die medien voll davon und wir wüssten von allen den namen und hätten ganz viele mutmaßungen über motive. auch wär die antifa dagegen losgelassen worden. das kann es also auch nicht sein.

         eine gruppe gibt es noch, das würd auch auf den akzent passen.

zuwanderer und islamisten in dritter generation? das sind die einzigen logisch verbliebenen.

aber doch nie und nimmer. denk nach! der islam ist die religion des absoluten friedens. die randalieren nicht.

dann waren es wirklich nur menschen, die sich rein zufällig zu hunderten um mitternacht zusammenrotteten um zu plündern und gewalt auszuüben.

  ja, aber eines ist klar, das werden wir sicherlich morgen hören oder lesen.

und das wäre?

angefangen hat die polizei!

   na klar!